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Laufräder

Das größte Tuning Potential steck in hochwertigen Laufrädern.

Es gibt zwei wichtige Aspekte beim Laufradtuning.

Zum einen wird versucht möglichst leichte Laufräder an zu bieten.

Zum anderen sollen die Laufräder möglichst Aerodynamisch sein.

Bei diesen Hauptkriterien dürfen allerdings die Steifigkeit, der Rundlauf und der Seitenschlag nicht außer Acht gelassen werden.

 

Das Fahrverhalten des Rennrades wird durch die Laufräder am meisten beeinflusst.

Ein leichtes Laufrad läuft komplett anders als ein schweres.

Dies hängt mit der in der Rotation entstehenden Kreiselkraft zusammen. 

In der Ebene hat ein besonders leichtes Laufrad kaum Vorteile. Der einzig nennenswerte Vorteil ist die weniger aufzubringende Beschleunigungsenergie. Wie der Name sagt kommt diese beim beschleunigen und beim Sprint zu tragen.

Ist das Rad einmal auf Geschwindigkeit gebracht worden, ist die nötige Mehrleistung eines schwereren Laufrades im Vergleich zum leichteren Laufrad, kaum der Rede Wert.

Müssen allerdings Berge bewältigt werden kommt die Hangabtriebskraft zu tragen.

Hier macht sich ein Mehrgewicht von bsp.  500Gramm enorm bemerkbar.

 

Das Fahrverhalten, bei einem auf Aerodynamik getrimmten Laufrad, ändert sich natürlich auch. Diese Art von Laufrädern haben meist weniger Speichen. Zusätzlich besitzen sie hohe Felgenflanken. Manche (Zipp) haben Golfballartige Vertiefungen, um ein Luftpolster auf der Felgenflanke auf zu bauen. Wieder andere (Mavic) haben zur weiteren Aerodynamikoptimierung einen Ring zwischen Felgenflanke und Reifen um Luftverwirbelungen zu vermeiden. Premium Hersteller ( wie Leightwight ) schaffen es Aerodynamisch günstig und trotzdem leicht und stabil zu bauen. Das lassen die Hersteller sich natürlich gut bezahlen. Ein solcher Laufradsatz kostet schnell zwischen 3000€ und 4000€. Für die meisten wird das unerschwinglich oder auch nicht erstrebenswert sein.

Es gibt allerdings gute Kompromisse. 

 

Aero Laufräder, im Vergleich zu normalen Laufrädern, sind meist schwerer.

( bei gleichen Preis)

 

In der Ebene hat das Aero Laufrad natürlich Vorteile. Es ist zwar schwerer, wie aber im oberen Teil bereits beschrieben fällt dies in der Ebene nicht ins Gewicht. Der Aero Vorteil ist hier deutlich spürbar. Der Widerstand, den das Laufrad produziert ändert sich mit dem Anströmwinkel. Mit sehr hohem Flankenprofil versehene Laufräder können bei bestimmten Anströmwinkeln des Windes sogar Vortrieb erzeugen.

Am Berg ist dieser Vorteil durch die geringe Geschwindigkeit schnell aufgezehrt. Hier kommt dann das evt. höhere Gewicht als negatives Kriterium zu tragen. 

 

Optimal ist also für jeden Einsatzzweck das richtige Laufrad zu verwenden.

Bsp. Bergfahren - möglichst leicht     Ebene oder Zeitfahren - möglichst aerodynamisch