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Stellungnahme zu Bikefitting - Artikeln in Fachzeitschriften !                                   

Ich möchte hier eine kurze Stellungsnahme, zu BikeFitting Artikeln in den Fachzeitschrifen, geben.

Was mir bei fast allen Artikeln immer wieder auf stößt: Es wird viel zu wenig Wert auf die Individualität gelegt. Es kommt nicht deutlich genug rüber, dass beim Fitting nicht nur die körperlichen Gegebenheiten berücksichtigt werden sollten. Es ist auch zwingend erforderlich, das der Einsatzzweck bzw. das Gelände, in dem gefahren wird, berücksichtigt werden muss. Vorallem beim fällen des Knielotes wird in den Artikel alles über einen Kamm gescherrt. (wenn dies richtig wäre, wäre das Knielot auch für Zeitfahrer oder Triathleten an der gleichen Position wie bei Rennradfahrern. Dies ist einfach falsch)

Radfahrer, die im bergischen oder gar in den Alpen Wohnen sollten anders eingestellt werden, wie Flachland Fahrer.  

 

Das Gespräch ist Voraussetzung zum richtigen BikeFitting. Ein BikeFitter sollte Fragen stellen um den Einsatzzweck so genau wie möglich zu bestimmen. Am besten ist, wenn der Fahrer eine klare Vorstellung über den Einsatzzweck seines Rades hat.

Weiter geht es im Gespräch auch immer um körperliche Unzulänglichkeiten. Ein guter Fitter wird auch diese bei der Einstellung berücksichtigen. 

 

Beispiel: Ein Fahrer der an Rennen teil nimmt, wird sicher eine sehr tiefe, druckvolle Position vorziehen. Dieser Fahrer ist auch bereit auf Komfort zu verzichten, um eine optimale, möglichst schnelle Sitzposition zu erhalten.

 

Ein Fahrer der es bevorzugt an den Wochenenden an RTF Veranstalltungen Teilzu-nehmen möchte sicher auch schnell unterwegs sein, allerdings darf der Komfort hier nicht gänzlich außer acht gelassen werden. Er möchte die Distanzen möglichst beschwerdefrei bewältigen.

 

Der nächste Fahrer möchte evt. nur ab und zu mal mit seiner Partnerin oder Freunden eine gemütliche Radrunde fahren. ....

 

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So geht das fast unendlich weiter.