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Sitzprobleme

Sitzprobleme sind eine sehr häufig vorkommende Beschwerdeart.

Taubheitsgefühl, Kribbeln, etc. weisen auf Durchblutungsstörungen hin.

Sie resultiert oft aus einem falschen oder falsch eingestellten Sattel.

Was heißt das nun.

Der Sattel sollte natürlich die richtige Breite besitzen. ( Wellpappentest)

Hat er die richtige Breite, ist aber immer noch nicht gewährleistet, dass man einen beschwerdefreien Sitz hat. Auch die Sattelform kann hier entscheidend sein.

Die Polsterung des Sattel und die Haltung die der Fahrer auf dem Rad einnimmt haben Einfluss auf die Passform. Dabei gilt nicht je weicher desto besser. Im Gegenteil. Oft ist der härtere Sattel die bessere Wahl.

Eine Empfehlung kann nicht ausgesprochen werden. Da jeder Mensch anatomisch unterschiedlich ist. Hier gilt probieren probieren probieren.

 

Mann kann natürlich trotzdem etwas tun um seine Beschwerden zu mindern.

Zunächst sollte der Sattel richtig eingestellt sein.

Siehe unter: "Maßdefinition/Kontaktpunkte - Sattel"

 

 

Das eigene Fahrverhalten kann zu einer Beschwerde Linderung führen. 

 

Der Fahrer sollte regelmäßig aus dem Sattel aufstehen.

Einige Tritte im Wiegetritt und die Durchblutung ist wieder zu 100% gegeben.

Bei einen sehr gut passenden Sattel, braucht der Fahrer kaum aus dem Sattel zu gehen.

Der Druck wird so gut verteilt, dass kein Blutgefäß abgedrückt wird.

 

Auch hier gilt, nach einer langen Rad freien Zeit oder als Einsteiger, braucht es Eingewöhnungszeit. Man sollte mit einigen Wochen rechnen.

Manche Hersteller sowie einige Versender bieten Sättel zum zweiwöchigen Test an.

Hier sollte keine falsche Scheu an den Tag gelegt werden.

 

 

Satteldruck mit zwei Druckspitzen die zu Problemen führen können
Satteldruck ohne erkennbare Druckspitzen